Stammzellentherapie bei Alzheimer
Alzheimer / Demenz
Alzheimer ist die häufigste Form der senilen Demenz. Die Krankheit verbindet man gewöhnlich mit einem langsamen progressiven Verlust von Nervenzellen und Nervenzellenkontakten. Die Krankheit beginnt schleichend, und die ersten auftretenden Symptome sind Beeinträchtigungen des Gedächtnisses und der Orientierung.
Mit fortschreitender Erkrankung verschlechtern sich die mentalen Fähigkeiten des Erkrankten und die Patienten benötigen nach einigen Jahren Hilfe bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben und können nicht länger alleine leben. Ein für die Familie und die Freunde des Patienten besonders schwer zu verkraftender Aspekt dieser Phase ist, dass der Patient oftmals seine engen Verwandten oder sogar seinen eigenen Lebenspartner nicht mehr erkennt. Menschen, die an Alzheimer erkranken, verlieren schrittweise ihre Persönlichkeit.
Die Ursache der Alzheimer-Erkrankung ist nicht bekannt; jedoch weist das Gehirn eines Alzheimer-Patienten typische mikroskopische Veränderungen auf: extrazelluläre Proteinablagerungen - sogenannte amyloide Plaques - und faserartige intrazelluläre Proteinanhäufungen - sogenannte Neurofibrillen. Alzheimer scheint unheilbar zu sein, da abgestorbene Nervenzellen nicht regeneriert werden können.
Die Alzheimer-Behandlung des XCell-Center
Die Alzheimer-Behandlung im XCell-Center unterscheidet sich von Standardmethoden, bei denen durch Anwendung von Medikamenten zeitweilig die Symptome ausgeblendet werden. Sie ist eine medikamentenfreie Alternative, die auf organische Veränderungen im Gehirn abzielt, wodurch sich die Lebensqualität des Patienten verbessert.
Die meisten Alzheimer-Patienten werden mittels einer Lumbalpunktion behandelt. Die Stammzellen werden in den Liquor (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) injiziert, der die Zellen den Spinalkanal hoch zum Gehirn transportiert. Es wird jedoch auch ein neues Verfahren angeboten, bei dem die Stammzellen mittels eines chirurgischen Eingriffs direkt in das Gehirn implantiert werden.
Die Lumbalpunktion ist ein ambulantes Verfahren, dass es aber erforderlich macht, dass der Patient 4 oder 5 Nächte im XCell-Center bleibt. Eine direkte chirurgische Implantation ist ein stationäres Verfahren. In diesem Falle muss der Patient etwa 10 Nächte im XCell-Center bleiben.
Die Knockenmarkentnahme
Am ersten
Tag wird dem Patienten zunächst aus dem Beckenkamm (Hüftknochen)
maximal 200 ml Knochenmark entnommen. Die Minimalpunktion wird mit
einer dünnen Nadel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Obwohl
es beim Einführen der Nadel leicht schmerzt, wird das Verfahren zur
Knochenmarkentnahme von den meisten Patienten nicht als schmerzhaft
empfunden. Das ganze Verfahren dauert in der Regel nicht länger als
30 Minuten.
Nach der Entnahme des Knochenmarks sind Sie körperlich und psychisch nicht beeinträchtigt und vollkommen mobil. Patienten, die eine Vollnarkose erhalten haben, müssen eine kurze Zeit zur Erholung liegen bleiben, bevor sie ins Hotel zurückkehren können.
Mehr Informationen über das Verfahren der Knochenmarkentnahme finden Sie unter Einwilligungserklärung zur Knochenmarkentnahme (PDF)
Die Aufarbeitung der Stammzellen im Labor
Am nächsten
Tag isolieren unsere Spezialisten Ihre Stammzellen von dem
Knochenmark in unserem eigenen erstklassigen, in Deutschland
GMP-zertifizierten Labor mit Hilfe geschützter und patentierter
Zellverfahrenstechnologie und untersuchen ihre Qualität. Unter
anderem werden die Anzahl Ihrer Stammzellen, Ihre Vitalität, sowie
ihre Reinheit überprüft, schließlich noch mögliche Infektionen
ausgeschlossen. Diese Zellen schließlich haben das Potential, sich
in verschiedene Zelltypen zu verwandeln und können somit auch der
Regeneration oder der Reparatur von beschädigtem Gewebe dienen.
Die Stammzelleninplantation
Am dritten Tag werden die Stammzellen mittels der Lumbalpunktion oder eines operativen Eingriffs dem Patienten wieder zugeführt, die Stammzellen also reappliziert. Die operative Implantation erfolgt unter Vollnarkose.
Lumbalpunktion
Dabei wird die Spinalnadel zwischen den Lendenwirbeln L4 und L5 unter örtlicher Betäubung eingestochen und eine kleine Menge Rückenmarksflüssigkeit entnommen. Ein Anteil dieser Rückenmarksflüssigkeit wird mit der Stammzellenlösung vermischt, was dann schließlich wieder in die Rückenmarksflüssigkeit des Patienten injiziert wird. Nachdem die Stammzellen implantiert worden sind, muss der Patient noch einige Stunden im Erholungsraum ruhen, bevor er ins Hotel zurückkehren kann. Bei Erwachsenen wird die Lumbalpunktion unter örtlicher Betäubung, bei Kindern unter Vollnarkose durchgeführt. In der Regel ist die Lumbalpunktion schmerzfrei.
Operative Stamzellenimplantation
Vor dem operativen
Eingriff wird die physische und funktionale Schädigung im Gehirn
mittels Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT)
und Positronen Emissions Tomographie (PET) beurteilt. Wenn die
beschädigte Region genau lokalisiert und bildtechnisch festgehalten
worden ist, implantiert der Neurochirurg die Stammzellen, unter
Anwendung eines High Tech Neuronavigationssystems, das präziseste
Applikation erlaubt. Der gesamte Prozess der operativen
Stammzellenimplantation verläuft unter Vollnarkose.
Nachbehandlung
Patienten, die eine Lumbalpunktion bekommen haben, werden gebeten am Behandlungstag aus allgemeinen Sicherheitsgründen in der Stadt zu bleiben. Am 5. Tag nach der Behandlung dürfen sie nach Hause zurückkehren.
In Abhängigkeit zu ihrer Genesung können Patienten mit operativer Stammzellenimplantation die Klinik am 9. oder 10. Tag nach dem Eingriff verlassen.
Kosten
Die Stammzellenimplantation mittels der Lumbalpunktion kostet 7,995 Euro.
Die minimal-invasive operative Stammzellenimplantation kosten 25,500 Euro.
Evaluationsprozess der Behandlung
Um feststellen zu können, ob eine Behandlung für Sie in Frage kommt, müssen die Patienten online das Formular zur Krankengeschichte ausfüllen. Sobald Sie die Krankengeschichte ausgefüllt und abgeschickt haben, wird ein Patientenberater Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Er oder sie wird Sie während des gesamten Evaluationsprozesses begleiten. Der Berater wird Ihnen neben der Behandlungsgenehmigung gerne auch bei der zeitlichen Behandlungsplanung und den Reisevorbereitungen helfen.


