Die Stammzellentherapie bei Autismus
Einführung - Autismus
Der Autismus ist eine Entwicklungsstörung des Gehirns, die sich durch Schwächen in sozialer Interaktion und Kommunikation, sowie durch beschränkte und stereotype Verhaltensweisen äußert. Diese Anzeichen zeigen sich schon vor dem 3. Lebensjahr des Kindes. Bei Autismus sind viele Gehirnregionen betroffen. Es ist nicht bekannt, wie die Krankheit entsteht.
Für Autismus gibt es keine Heilung. Die Behandlung richtet sich hauptsächlich auf die Verminderung der mit der Krankheit einhergehenden Einschränkungen und Belastungen der Familie, sowie auf die Verbesserung der Lebensqualität und der praktischen Unabhängigkeit des autistischen Patienten.
Es gibt viele Medikamente, die für die Behandlung der Symptome der Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) angewandt werden. Die Symptome stören nämlich, wenn ein Kind zuhause oder in der Schule integriert werden soll, und wenn eine Verhaltenstherapie fehlgeschlagen ist. Mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Kinder, bei denen ASS festgestellt wurde, hat häufig psychoaktive Medikamente oder Antikonvulsiva der Substanzklassen Antidepressiva, Psychostimulantien und Neuroleptika verschrieben bekommen.
Die Autismus-Behandlung des XCell-Center
Die Autismus-Behandlung im XCell-Center ist eine medikamentenfreie Alternative, bei der organische Veränderungen im Gehirn angestrebt werden, wodurch sich die Lebensqualität eines autistischen Kindes verbessern kann. Diese Verbesserungen äußern sich dann auch in einer höheren Lebensqualität der Eltern und Geschwister.
Die letzten Statistiken der Nachkontrolle zeigen, dass mehr als 70% der Patienten mit Autismus eine Verbesserung gezeigt haben.
Patienten mit Autismus werden mittels der Lumbalpunktion behandelt. Die Stammzellen werden in den Liquor (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) injiziert, der die Zellen den Spinalkanal hoch zum Gehirn transportiert.
Die Lumbalpunktion ist eine ambulante Behandlung, die es aber erforderlich macht, dass die Patienten 4 oder 5 Nächte in Deutschland bleiben.
Die Knochenmarkentnahme
Am ersten
Tag wird dem Patienten zunächst aus dem Beckenkamm (Hüftknochen)
maximal 200 ml Knochenmark entnommen. Die Minimalpunktion wird mit
einer dünnen Nadel unter Lokalanästhesie durchgeführt. Das
ganze Verfahren dauert in der Regel nicht länger als 30
Minuten.
Weil die Patienten während der Knochenmarkentnahme ruhig sitzen müssen, bekommen Kinder und ältere Patienten, die aus irgendwelchen Gründen nicht ruhig sitzen können, eine Vollnarkose.
Nach der Entnahme des Knochenmarks müssen Sie noch eine kurze Zeit zur Erholung in der Klinik bleiben, bevor Sie ins Hotel zurückkehren können.
Mehr Informationen über das Verfahren der Knochenmarkentnahme finden Sie unter Einwilligungserklärung zur Knochenmarkentnahme (PDF).
Die Aufarbeitung der Stammzellen im Labor
Am
nächsten Tag isolieren unsere Spezialisten Ihre Stammzellen vom
Knochenmark in unserem eigenen erstklassigen, in Deutschland
GMP-zertifizierten Labor mit Hilfe geschützter und patentierter
Zellverfahrenstechnologie und untersuchen ihre Qualität. Unter
anderem werden die Anzahl Ihrer Stammzellen, Ihre Vitalität, sowie
ihre Reinheit überprüft, schließlich noch mögliche Infektionen
ausgeschlossen. Diese Zellen schließlich haben das Potential, sich
in verschiedene Zelltypen zu verwandeln und können somit auch der
Regeneration oder der Reparatur von beschädigtem Gewebe dienen.
Die Stammzellenimplantation
Am dritten Tag werden die Stammzellen mittels der Lumbalpunktion dem Patienten wieder zugeführt, also reappliziert.
Die Lumbalpunktion
Dabei wird die Spinalnadel zwischen den Lendenwirbeln L4 und L5 unter örtlicher Betäubung eingestochen und eine kleine Menge Rückenmarksflüssigkeit entnommen. Ein Anteil dieser Rückenmarksflüssigkeit wird mit der Stammzellenlösung vermischt, was dann schließlich wieder in die Rückenmarksflüssigkeit des Patienten injiziert wird. Nach der Implantation der Stammzellen muss der Patient noch ein paar Stunden im Erholungsraum ruhen, bevor er ins Hotel zurückkehren kann. Die Lumbalpunktion wird bei Kindern und älteren Patienten, die nicht ruhig sitzen können, unter Vollnarkose durchgeführt.
Nachbehandlung
Patienten, die eine Lumbalpunktion bekommen haben, werden gebeten am Behandlungstag aus allgemeinen Sicherheitsgründen in der Stadt zu bleiben. Am 5. Tag nach der Behandlung dürfen sie nach Hause gehen.
Ergebnisse
Die Statistik der Nachkontrolle bei 7 behandelten autistischen Patienten - die im September 2009 abgeschlossen wurde - dass bei mehr als 70% (5 von 7) der Patienten nach der Stammzellentherapie eine Verbesserung eingetreten war.
Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 10 Jahre, während der Altersmedian bei 9,5 Jahren lag. Der älteste behandelte Patient war 16 Jahre und der jüngste 5 Jahre alt. Es konnte kein ersichtlicher Zusammenhang zwischen dem positiven Ergebnis und der verabreichten Anzahl der Stammzellen festgestellt werden.
Insgesamt haben Patienten eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, der Sprache, der sozialen Kontaktfähigkeit, des Augenkontakts, der Koordinierung, der motorischen Fähigkeiten und der Wahrnehmung gemeldet.
Im Folgenden eine Zusammenfassung der Ergebnisse für 4 von 5 Patienten, bei denen nach der Behandlung eine Verbesserung eingetreten ist:
Patient #1 - (m) Alter 6 - Behandelt Mai 2009
- Besseres Denkvermögen und bessere sensuelle Verarbeitung
- Patient kann jetzt selbst auf ein Trampolin klettern, und er kan 20 Minuten darauf herumspielen. Vor der Behandlung hat er geschrien, wenn ihn seine Eltern auf das Trampolin gesetzt haben.
- Besseres Konzentrationsvermögen - Der Patient hat 30 Minuten Fernsehen geschaut. Vor der Stammzellenbehandlung konnte er sich höchstens ein paar Sekunden bis hin zu einer Minute konzentrierenMeaningless play has reduced
- Sinnloses Herumtoben ist weniger geworden
- Die oben genannten Verbesserungen sind von dem behandelnden Arzt des Patienten bestätigt worden
Patient #2 - (m) Alter 6 - Behandelt Juni 2009
- Verbesserung der Hand- und Fingerbewegungen
- Bessere Handschrift
- Besseres Sprechen
- Essen geht unabhängiger
- Kann jetzt ohne Angst Fahrradfahren
- Kann besser mit anderen umgehen
- Besseres Denkvermögen
Patient #3 - (m) Alter 16 - Behandelt Juli 2009
- Verbesserung der motorischen Fähigkeiten und der Koordination
- Mehr Selbstbewusstsein
- Ruhiger in der Schule
- Zensuren sind besser geworden - besonders in Mathematik
Patient #4 - (m) Alter 11 - Behandelt Januar 2009
- Benimmt sich besser
- Abnehmende Hyperaktivität
- Weniger Schlaflosigkeit - Patient kann jetzt die Nacht durchschlafen
- Größere Aufmerksamkeitsspanne
- Weniger frustriert
Kosten
Die Stammzellimplantation mittels einer Lumbalpunktion (einschließlich Vollnarkose) kostet 9,000 Euro.
Ihre Behandlungsplanung
Um feststellen zu können, ob eine Behandlung für Sie in Frage kommt, müssen die Eltern des Patienten online das Formular zur Krankengeschichte ihres Kindes ausfüllen. Sobald Sie die Krankengeschichte ausgefüllt und abgeschickt haben, wird ein Patientenberater innerhalb von 3 Werktagen Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Er oder sie wird Sie während der gesamten Behandlung begleiten. Der Berater wird Ihnen neben der Behandlungsgenehmigung gerne auch bei der zeitlichen Behandlungsplanung und den Reisevorbereitungen helfen.
Sie können auch gerne eine persönliche Beratung mit einem Arzt im XCell-Center vereinbaren. Sowie eine Untersuchung und eine Behandlungsplanung "im Schnellverfahren" beantragen.
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