Eine erfolgreiche Behandlung der Makula-Degeneration mit autologen Stammzellen
Juli 4, 2008
Fallstudie
Patientenalter: 45
Eine extrem myopische (kurzsichtige) Patientin (ca. -7 / -8 Dioptrin), die zuvor im Jahr 2001 mit refraktiver PRK-Laserchirurgie behandelt worden war, kam am 3. März 2007 in unsere Klinik.
Im Oktober 2005 war die Patientin in der Universitätsklinik Rom wegen einer Makulopathie des linken Auges behandelt worden. Die Patientin hatte sich zuvor mehreren fotodynamischen Laser-Makulabehandlungen sowie zwei „Lucentis“-Intravitreo-Injektionen mit katastrophalen klinischen Ergebnissen unterzogen. Die Krankheitssymptome begannen sich zu verschlimmern.
Als die Patientin erstmals im XCell-Center eintraf, hatte sie ein Skotom im linken Auge und konnte ihre Finger nicht zählen.
Im rechten Auge wurde der Beginn einer Makula-Degeneration mit Makula-Epitheliopathie und 9/10 korrigiertem Sehvermögen, das wir bis heute bewahren konnten, festgestellt.
Nach einigen Entgiftungsbehandlungen wurde die Patientin am 25. April 2008 an das XCell-Center für eine beidseitige retrobulbare Implantierung autologer Stammzellen überwiesen.
Die Patientin wies bei einer objektiven genormten Untersuchung nur 2 Wochen nach der Behandlung eine erhebliche Verbesserung auf.
Selbst für einen Laien ist die Verbesserung in der folgenden Grafik zu erkennen. Die messbare Verbesserung der Netzhautempfindlichkeit zeigt sich deutlich in dem Sichtfeld und der Abbildung der Sehgrube.
Bis zu der Behandlung dieser Patientin mit Stammzellen hatten wir niemals eine solche Verbesserung festgestellt – insbesondere angesichts der Schwere der Erkrankung und der iatrogenen Schädigung.
Wir glauben, dass die retrobulbare Injektion autologer Stammzellen zunächst das Fortschreiten der trockenen und feuchten Makula-Degeneration durch die Reduzierung von Drüsenablagerungen im retinalen Pigmentepithel unter der Makula verhindern kann. Darüber hinaus kann die Behandlung die Zerstörung der Fotorezeptoren bei der trockenen und feuchten Makula-Degeneration verhindern, die Mikrogefäßaktivität reaktivieren und das anormale Wachstum der darunter befindlichen Blutgefäße reduzieren.


