Stammzellen und Tumorrisiko
Kein erhöhtes Tumorrisiko durch adulte Stammzellen
Eine Frage, die im Zusammenhang mit der Stammzelltherapie immer wieder gestellt wird, ist die, ob Stammzellen das Krebsrisiko erhöhen. Diese Angst ist berechtigt, wenn von der Therapie mit embryonalen Stammzellen die Rede ist, da diese tatsächlich sehr teilungsfreudig sind und ihr krebsauslösendes Potenzial sowohl im Tier als auch im Menschen bereits gezeigt haben. Diese Therapieform ist in Deutschland jedoch strikt verboten. Im XCell-Center wird ausschließlich mit den körpereigenen adulten Stammzellen therapiert.
Für die Therapie mit adulten Stammzellen gilt:
Adulte Stammzellen, die unmittelbar transplantiert wurden, haben in den bisherigen Studien keine signifikanten Hinweise dafür geliefert, dass sie Tumore hervorrufen.
Hier die Fakten, die sich aus der aktuellen Datenlage ableiten lassen:
Fakt 1: Bei der Therapie von Leukämie und Lymphomen, bei der ebenfalls adulte Knochenmarkstammzellen transplantiert werden, wurden innerhalb der letzten 40 Jahre keine Hinweise auf eine erhöhte Tumorbildung gefunden.
Fakt 2: Das Verhalten adulter Stammzellen ist in hohem Maße von der jeweiligen Umgebung abhängig: Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass adulte Stammzellen die Tumorbildung im menschlichen Körper begünstigen.
Die Ausnahme: Ein bestehender Tumor kann durch die Einbringung adulter Stammzellen weiter wachsen und ein durch Strahlung vorgeschädigtes Gewebe kann nach Injektion von adulten Stammzellen zu Krebsgewebe entarten.
Fakt 3: Erst wenn adulte Stammzellen über einen längeren Zeitraum in Kultur vermehrt werden, haben sie die Neigung zu Krebsstammzellen zu entarten, da die Wahrscheinlichkeit der Anhäufung von Gendefekten mit der Zahl der Zellteilungen steigt.
Fazit: Die Therapie, wie sie im XCell-Center durchgeführt wird, fördert nach heutigem Wissensstand nicht die Entstehung von Tumoren, da die Stammzellen außerhalb des Körpers nicht über einen längeren Zeitraum vermehrt werden, sondern nach ihrer Aufreinigung direkt wieder dem Körper zurückgegeben werden. Patienten mit einer Tumorerkrankung werden im XCell-Center nicht behandelt.


