Autologe Stammzelltherapie bei Autismus – ein Brief an Präsident Obama
Juni 9, 2009
Die Mutter eines autistischen Mädchens aus Bayport, New York, appelliert in einem Brief an Präsiden Barak Obama Therapien mit autologen Stammzellen auch in den USA zu ermöglichen, nachdem ihre Tochter am XCell-Center in Köln therapiert wurde. Judy DiCorcia musste einen grossen Vertrauensvorschuss in die Stammzelltherapien legen, bevor sie ihre 10-jährige Tochter im Ausland behandeln liess. Nur sechs Wochen nach ihrer Rückkehr in die USA beobachtete sie die Fortschritte ihrer Tochter und wusste, dass ihre Hoffnungen nicht enttäuscht wurden, was sie dazu bewegte die Geschichte ihrer Tochter mit Präsident Obama zu teilen.
"Sehr geehrter Präsident Obama,
ich bin Mutter eines 10-jährigen autistischen Mädchens. Im Januar 2009 haben wir Lauren nach Köln zur Stammzelltherapie gebracht. Das Behandlungszentrum verwendete dabei ihre eigenen Stammzellen, die aus dem Knochenmark ihres Beckenknochens gewonnen, zentrifugiert und einen Tag später via Lumbalpunktion reimplantiert wurden (2.95 Millionen Zellen). Beide Behandlungen verliefen schnell und waren nicht belastend. In den vergangenen sechs Wochen konnten wir signifikante Verbesserungen im Verhalten, der Konzentrationsfähigkeit, Hyperaktivität und Schlaflosigkeit unserer Tochter beobachten. Ich schätze die durchschnittliche Verbesserung auf 40 % - das ist RIESIG für eine Familie, die mit Autismus lebt. Unsere Tochter schläft zum ersten Mal in ihrem Leben durch (sie ist 10 und ist bis zu ihrer Behandlung jede Nacht aufgestanden). Sie fühlt sich wohl in ihrer eigenen Haut, ist nicht mehr so frustriert wie früher, ist generell glücklicher. Ihre Therapieeinzelstunden bewältigt sie schneller, fokussierter und sie ist in ihrem Verhalten viel verträglicher. Es erstaunt mich, dass diese einfache, nicht kontroverse Therapie bisher nicht in den USA angewendet werden kann.
Mit freundlichen Grüssen Ihre Judy DiCorcia"
Heute, seit der Therapie sind mehr als fünf Monate vergangen, berichtet Frau DiCorcia erneut über Laurens Fortschritte "Lauren geht es sehr gut. Ihr Zustand ist stabil und alle Verbesserungen sind geblieben. Ich wünschte mir, dass die deutschen Ärzte in die USA fliegen könnten, um die Behandlungen hier durchzuführen".
Bei der Autismusbehandlung im XCell-Center werden autologe, adulte Stammzellen eingesetzt, die aus dem Knochenmark des Patienten gewonnen werden. Nachdem die Stammzellen aus dem Knochenmark abgesondert wurden, werden sie dem Patienten - abhängig von der individuellen Indikation, Alter und Zustand des Patienten - in Lokalanasthäsie oder unter Vollnarkose via Lumbalpunktion in den Spinalkanal reimplantiert.


